Wenn Sie industrielle Geräte verwalten, wissen Sie, dass diese nie wirklich „einmal einrichten und dann vergessen“ sind. Mobilfunk , Gateways und Edge-Systeme erfordern regelmäßige Aufmerksamkeit – Firmware-Updates, Konfigurationsänderungen, Zustandsüberwachung und Sicherheitsüberwachung –, ohne dabei den Betrieb zu stören. Für viele IT- und OT-Teams in industriellen und regulierten Umgebungen beginnt diese Verwaltung oft vor Ort, wo sie eine strengere Kontrolle über den Gerätezugriff, die Datenverarbeitung und das Änderungsmanagement ausüben können, während sie gleichzeitig die Transparenz in ihrem Netzwerk aufrechterhalten.
Was Teams heute wirklich entscheiden müssen, ist nicht, ob sie Remote-Geräteverwaltung benötigen, sondern ob diese Verwaltung cloudbasiert, lokal oder eine Mischung aus beidem sein soll. Cloud-Plattformen bieten Geschwindigkeit und zentralisierte Transparenz, aber sie sind nicht immer mit Umgebungen vereinbar, die strenge Sicherheitsanforderungen, eingeschränkte Konnektivität oder Compliance-Beschränkungen haben. Gleichzeitig können lokale Systeme nicht für immer isoliert betrieben werden – sie benötigen weiterhin Updates, Überwachung und Lebenszyklusmanagement. Aus diesem Grund tendieren immer mehr Unternehmen zu lokalen oder hybriden Gerätemanagementmodellen, die Sicherheit, Kontrolle und betriebliche Praktikabilität in Einklang bringen.
Antwortfeld
Warum der On-Premises-Pivot wichtig ist
Viele regulierte und industrielle Umgebungen können sich nicht auf eine ständig verfügbare Internetverbindung verlassen – oder das Risiko einer ausschließlich cloudbasierten Verwaltung eingehen. Die Umstellung auf eine vorrangig lokale Geräteverwaltung ist kein „Rückschritt“, sondern eine praktische Neukonfiguration, die die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Systeme auch bei vollständiger Isolierung gewährleistet.
- Luftspalte helfen, reichen aber nicht aus:Wartung, Updates und Überwachung müssen weiterhin durchgeführt werden – und manuelle Prozesse sind nicht skalierbar.
- On-Prem-First reduziert Risiken:Lokale Kontrolle, standardmäßige Isolierung, zuverlässiger Betrieb und strengere Einhaltung von Compliance-Vorgaben.
- Hybrid ist oft die ideale Lösung:Behalten Sie sensible Vorgänge vor Ort, während Sie Cloud-Transparenz und Fernzugriff nutzen, wo dies zulässig ist.
- Digi Remote Manager der RealitätDigi Remote Manager :Bereitstellung als Cloud, vor Ort oder hybrid, ohne die Plattformen zu wechseln.
Am besten geeignet für: Energieversorgung, Fertigung, Versorgungsunternehmen, Gesundheitswesen, Transportwesen und andere kritische Infrastrukturen mit strengen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit oder Datenresidenz.
Weiter zu:
Jahrelang wurde der Luftspalt wie eine Wunderwaffe für die Sicherheit behandelt. Wenn ein System nicht vernetzt war, konnte es auch nicht gehackt werden – so einfach war das. Aber jeder, der tatsächlich in den Bereichen Industrie, Versorgung, Gesundheitswesen oder kritische Infrastruktur tätig ist, weiß, dass es nie so einfach war.
Heutzutage stehen Unternehmen zwischen zwei sehr realen Anforderungen: Systeme müssen gesichert und gleichzeitig effizient betrieben werden. Und die Wahrheit ist, dass weder reine Air-Gapping-Lösungen noch reine Cloud-Lösungen beide Anforderungen alleine erfüllen können.
Deshalb sehen wir eine deutliche Veränderung – nicht weg von Sicherheit oder Innovation, sondern hin zu etwas Ausgewogenerem.
Lassen Sie uns eines klarstellen: Die Rückkehr zur lokalen Geräteverwaltung bedeutet nicht, dass man die Cloud ablehnt oder sich dem Fortschritt widersetzt. Es geht darum, die Realität anzuerkennen.
In vielen industriellen und regulierten Umgebungen befinden sich Geräte an Orten, an denen:
- Die Konnektivität ist eingeschränkt oder streng kontrolliert.
- Ausfallzeiten sind keine Option.
- Die Compliance-Anforderungen sind streng.
- Sicherheitsteams benötigen uneingeschränkte Zugriffsrechte auf Systeme und Daten.
Cloud-only-Management-Tools haben hier oft Schwierigkeiten – nicht weil sie schlechte Tools sind, sondern weil die Umgebung einfach keine dauerhafte externe Konnektivität zulässt.
Gleichzeitig birgt eine vollständige Isolierung aller Komponenten eigene Risiken. Manuelle Updates sind nicht skalierbar. Konfigurationsabweichungen bleiben unbemerkt. Und operative Blindspots nehmen mit der Zeit zu.
Unternehmen tun also das, was erfahrene Betreiber immer tun: Sie passen sich an, anstatt überzureagieren.

Die meisten IT- und OT-Führungskräfte diskutieren nicht über Theorie. Sie beschäftigen sich mit praktischen Herausforderungen wie:
„Wir brauchen Air-Gap-Sicherheit, aber Geräte müssen weiterhin gewartet werden.“
Firmware, Zertifikate und Konfigurationen erfordern weiterhin ein Lebenszyklusmanagement. Vollständig manuelle Prozesse erhöhen die Fehlerquote und das langfristige Risiko.
„Wir wollen Kontrolle, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.“
Sicherheitsmaßnahmen, die den Betrieb unterbrechen oder fragile Abhängigkeiten schaffen, sind in OT-Umgebungen nicht akzeptabel.
„Wir können es uns nicht leisten, unnötige Pfade zu öffnen.“
Jede neue Verbindung vergrößert die Angriffsfläche. Sicherheitsteams möchten sicher sein, dass Systeme standardmäßig isoliert bleiben.
Dieser Druck zwingt die Teams zu einem pragmatischeren Modell.
Die Antwort, zu der viele Teams kommen, lautet nicht „Cloud oder On-Premise“.
Es ist vor Ort installiert und so konzipiert, dass es auch bei vollständiger Isolierung sicher funktioniert.
Ein On-Prem-First-Ansatz ermöglicht Unternehmen Folgendes:
- Behalten Sie die gesamte Geräteverwaltung lokal in Ihrer Umgebung.
- Strenge Trennung von externen Netzwerken aufrechterhalten
- Behalten Sie die volle Kontrolle über Zugriff, Authentifizierung und Durchsetzung von Richtlinien.
- Zuverlässiger Betrieb unabhängig von der Internetverfügbarkeit
Anstatt von Konnektivität auszugehen und später Einschränkungen hinzuzufügen, geht dieses Modell von Isolation aus und baut darauf einen sicheren Betrieb auf.
Dieser Unterschied ist wichtig.

Dieser Wandel ist besonders wichtig in Branchen wie Energie, Fertigung, Gesundheitswesen, Versorgungsunternehmen und Transportwesen, wo ein einziger Fehltritt zu Ausfallzeiten, Sicherheitsrisiken oder regulatorischen Konsequenzen führen kann.
In Regionen wie der US-Golfküste, wo kritische Infrastruktur dicht und stark reguliert ist, sind Sicherheitsentscheidungen nicht abstrakt. Es handelt sich um operative Entscheidungen mit realen Auswirkungen.
Eine On-Prem-First-Strategie hilft Teams, die Kontrolle zu behalten, ohne die Modernisierung zu blockieren.
Wie ein praktischer, sicherer Ansatz für die Geräteverwaltung aussieht
Organisationen, die diesen Wandel erfolgreich vollziehen, konzentrieren sich in der Regel auf einige wenige Grundprinzipien:
- Standardmäßige Isolierung – Systeme sind auch dann sicher, wenn sie vollständig vom Netz getrennt sind.
- Starke Segmentierung – Kritische Ressourcen bleiben getrennt und geschützt
- Authentifizierte, verschlüsselte lokale Verwaltung – keine Abkürzungen, auch intern nicht
- Automatisierung mit Sicherheitsvorkehrungen – Weniger manuelle Schritte, weniger Fehler
- Klare IT/OT-Abstimmung – Gemeinsame Sicherheitsziele, definierte Verantwortlichkeiten
Es geht nicht darum, die Komplexität zu erhöhen. Es geht darum, Risiken dort zu reduzieren, wo es am wichtigsten ist.
Wenn es um die Geräteverwaltung geht, gibt es selten eine Einheitslösung, die für alle passt. Digi Remote Manager® bietet Unternehmen die Flexibilität, zwischen einer lokalen, einer cloudbasierten oder einer hybriden Bereitstellung zu wählen – ohne die Plattform wechseln zu müssen.
Cloudbasiertes Management ermöglicht eine schnelle Bereitstellung, automatische Updates und Zugriff von überall aus und ist damit ideal für Teams, die Wert auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit legen. Lokale Bereitstellungen hingegen bieten eine bessere Kontrolle über Datenstandorte, Sicherheitsrichtlinien und Netzwerkisolierung für stark regulierte Umgebungen.
Für Unternehmen, die das Beste aus beiden Welten benötigen, Digi Remote Manager Hybridmodelle, bei denen sensible Vorgänge vor Ort bleiben, während die Cloud für zentrale Transparenz und Fernzugriff genutzt wird. Das Ergebnis: eine sichere, skalierbare Geräteverwaltung, die sich an Ihre betrieblichen und Compliance-Anforderungen anpasst.
Das Fazit
Die Diskussion hat sich über „Cloud versus Air Gap“ hinaus entwickelt.
Was jetzt zählt, ist, wie man sicher bleibt, ohne stillzustehen.
Bei der Umstellung auf On-Prem-Lösungen geht es nicht darum, einen Rückschritt zu machen. Es geht darum, Strategien für die Geräteverwaltung zu entwickeln, die den Realitäten moderner Infrastrukturen entsprechen – sicher, widerstandsfähig und auf Langlebigkeit ausgelegt.
Reicht ein Luftspalt nicht mehr aus?
Der Luftspalt hilft zwar, aber allein löst er nicht die Probleme der laufenden Wartung, der Konsistenz der Konfiguration oder der Betriebsstabilität.
Warum nicht einfach überall Cloud-Management einsetzen?
Cloud-Management kann nicht überall eingesetzt werden, da nicht jede Umgebung dies zulässt und nicht jedes System auf externe Konnektivität angewiesen sein sollte, um sicher und funktionsfähig zu bleiben.
Was bedeutet „lokale Geräteverwaltung“ eigentlich?
On-Prem-Geräteverwaltung bedeutet, dass Geräte vollständig innerhalb Ihrer eigenen Infrastruktur konfiguriert, überwacht und gewartet werden.
Erhöht der On-Premise-Ansatz die Komplexität?
Wenn die Verwaltung von Geräten vor Ort schlecht durchgeführt wird, kann dies die Komplexität erhöhen. Bei guter Durchführung vereinfacht sie den Betrieb, indem sie die Kontrolle und Verantwortlichkeit vor Ort belässt.
Was ist der größte Vorteil der lokalen Geräteverwaltung?
Der größte Vorteil der lokalen Geräteverwaltung ist die Kontrolle. Sie entscheiden, wie Systeme verwaltet werden – ohne von einer ständigen Verbindung oder externen Diensten abhängig zu sein.
Warum überdenken einige Unternehmen die ausschließliche Verwaltung von Geräten über die Cloud?
Die Sicherheitslandschaft hat sich verändert. Viele industrielle und regulierte Umgebungen unterliegen heute strengeren Sicherheits-, Compliance- und Konnektivitätsauflagen. Cloud-only-Modelle setzen oft eine dauerhafte externe Konnektivität voraus, was nicht immer möglich – oder wünschenswert – ist, wenn Verfügbarkeit, Isolation und Kontrolle von entscheidender Bedeutung sind.
Bedeutet die Umstellung auf lokale Geräteverwaltung, dass man die Cloud aufgibt?
On-Premises- und Cloud-Management schließen sich nicht gegenseitig aus. Die Verlagerung hin zum On-Premises-Management ist keine Ablehnung der Cloud, sondern eine Neukalibrierung. Viele Teams verfolgen einen On-Prem-First- oder Hybrid-Ansatz, bei dem die Vorteile der Cloud gegebenenfalls erhalten bleiben, während sensible Vorgänge lokal und streng kontrolliert bleiben.
Was ist ein „On-Prem-First“-Geräteverwaltungsmodell?
Ein On-Prem-First-Modell ist so konzipiert, dass es auch dann sicher funktioniert, wenn es vollständig vom Internet isoliert ist. Es geht standardmäßig von einer eingeschränkten oder gar keiner Konnektivität aus und baut ein sicheres Gerätelebenszyklusmanagement – Updates, Überwachung, Zugriffskontrolle – innerhalb der lokalen Umgebung auf, anstatt sich auf externe Dienste zu verlassen.
Warum reicht eine vollständige Luftisolierung allein nicht aus?
Air-Gapping reduziert zwar die Gefährdung, bringt jedoch operative Herausforderungen mit sich. Manuelle Firmware-Updates, Konfigurationsänderungen und Sicherheitsüberwachung lassen sich nicht gut skalieren und können das langfristige Risiko erhöhen. Moderne Umgebungen benötigen sichere Automatisierung und Transparenz, ohne die Angriffsfläche unnötig zu vergrößern.
Welche Branchen profitieren am meisten von On-Premise- oder Hybrid-Geräteverwaltung?
Branchen wie Energie, Fertigung, Versorgungsunternehmen, Gesundheitswesen, Transportwesen und andere kritische Infrastruktursektoren profitieren erheblich von On-Premise- oder Hybrid-Geräteverwaltung. Diese Umgebungen unterliegen oft strengen regulatorischen Anforderungen, eingeschränkter Konnektivität und geringer Toleranz gegenüber Ausfallzeiten, sodass flexible Bereitstellungsoptionen unerlässlich sind.
Wie funktioniert ein hybrides Gerätemanagementmodell?
In einem Hybridmodell können Geräteverwaltungsfunktionen intelligent aufgeteilt werden. Sensible Daten und Vorgänge verbleiben vor Ort, während Cloud-Funktionen für eine zentralisierte Übersicht, Berichterstellung oder Fernzugriff genutzt werden, sofern dies zulässig ist. Dies sorgt für Ausgewogenheit, ohne Kompromisse bei der Sicherheit oder den Abläufen eingehen zu müssen.
Wie Digi Remote Manager diese verschiedenen Modelle?
Digi Remote Manager® ist als cloudbasierte Lösung, als lokale Bereitstellung oder als Hybridkonfiguration verfügbar – wobei für alle Modelle dieselbe Plattform verwendet wird. So können Unternehmen ihre Bereitstellungsstrategie anpassen, ohne die Tools zu wechseln, wenn sich die Anforderungen ändern.
Kann Digi Remote Manager in Umgebungen mit eingeschränktem oder keinem Internetzugang Digi Remote Manager ?
Ja. Die lokale Bereitstellung von Digi ist für Umgebungen konzipiert, in denen die Konnektivität eingeschränkt oder unterbrochen ist, und ermöglicht eine sichere lokale Geräteverwaltung ohne Abhängigkeit von externen Netzwerken.
Was sind die wichtigsten Vorteile der On-Premises-Option von Digi?
Digi Remote Manager lokale Digi Remote Manager mehr Kontrolle über Datenresidenz, Authentifizierung, Zugriffsrichtlinien und Netzwerkisolierung. Damit können Teams strenge Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllen und gleichzeitig ein effizientes Gerätelebenszyklusmanagement aufrechterhalten.
Wie unterstützt ein lokaler Ansatz für die Geräteverwaltung die Zusammenarbeit zwischen IT- und OT-Teams?
Durch die Unterstützung sicherer Automatisierung, klarer Zugriffskontrollen und flexibler Bereitstellungsmodelle Digi Remote Manager , IT- und OT-Ziele aufeinander abzustimmen und so Konflikte zwischen Sicherheitsanforderungen und Betriebssicherheit zu reduzieren.
Nächste Schritte
Brauchen Sie Hilfe? Ein Digi-Experte kann Ihrem Team dabei helfen, die richtige Lösung für Ihre Anwendungsbedürfnisse zu finden. Er kann Ihnen sogar dabei helfen, alle benötigten Komponenten zu identifizieren und Ihren Einsatz zu planen.